IMG_0481__Small_

Grandioses Abschlusskonzert der TetrArts Maria Rain 2012

Am Samstag den 13. Oktober fand das TetrArts Abschlusskonzert 2012 mit Violine und Klavier im Veranstaltungssaal der Gemeinde Maria Rain statt. Elena Denisova auf der Violine und Alexei Kornienko am Klavier gelang es, nachstehende Komponisten auf höchstem Niveau dem Publikum näher zu bringen: Mit der Interpretation von G.Tartini – Sonate „Le Trille du Diable“ g-Moll für Violine und Klavier und der J.Brahms – Sonate Nr.1 G-Dur Op.78 wurde das Publikum so richtig verwöhnt.

Nach der Pause begeisterten die Künstler die Konzertbesucher mit Monte Keene Pishny-Floyd (1941*) – „Vanished“/2009, gewidmet Elena Denisova/ für Violine solo, David L.McIntyre – „Serenade“ /2007, N.Paganini – „Cantabile” D-Dur, N.Paganini – „Campanella“ h-Moll op.7 für Violine und Klavier. Bürgermeister Franz Ragger bedankte sich bei den beiden Ausnahmekünstlern für die grandiosen Darbietungen und den wunderschönen musikalischen Abend.

Elena Denisova wurde in Moskau geboren und erhielt bereits im Alter von vier Jahren ihren ersten Unterricht. Sie studierte bei den Oistrach-Lieblingsschülern Valery Klimov und Oleg Kagan und startete seit 1990 eine erstaunliche Karriere, die sie mit bekannten Orchestern zusammenführte, wie den Moskauer Philharmonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra London, den Münchener Symphonikern, dem Rundfunkorchester Budapest, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder dem Trondheim Symphonie-Orchester.

Zahlreiche Festivals konnten sie als Solistin gewinnen: so der Carinthische Sommer, das Flandern-Musikfestival, die Hörgänge und der Klangbogen in Wien, das Ljubljana Festival, das Festival Russischer Winter in Moskau, die Concerti di Primavera in Parma, Beethovenfest Bonn u.v.a. Seit 2002 ist Elena Denisova Intendantin des Woerthersee Classics Festivals.

Alexei Kornienko am Klavier, ist ein exzellenter Musiker mit bedingungsloser Textfreude und Mut zur Interpretation. Dieser scheinbare Widerspruch kommt dem österreichischen Dirigenten Alexei Kornienko immer wieder zugute. Bewundert man ihn als profunden Pianisten der russischen Schule mit geradezu enormer Kenntnis des klassisch-romantischen Repertoires, so wurde nun auch seine Dirigententätigkeit in den letzten Jahren immer umfangreicher.

Der gebürtige Moskauer erhielt schon mit fünf Jahren seinen ersten Musikunterricht, studierte am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau (Klavierklasse Zak) und in Charkow (Dirigentenklasse Jordania) und war Preisträger beim Internationalen Rachmaninow-Klavierwettbewerb im Moskau. Seit seiner Übersiedlung nach Österreich (1990) machte sich Kornienko auch als weithin bekannter Wettbewerbs-Juror und als Pädagoge am Kärntner Landeskonservatorium einen Namen. Er war Mitbegründer des Gustav Mahler Ensembles und ist Mitglied des Bösendorfer Artistic Clubs.

www.elena-denisova.com
www.alexei-kornienko.com

IMG_9413__Small_

Mozart- Messe als krönender Abschluss des TetrArts-Chorseminars

Am Sonntag, 5.8.2012 wurde zum Abschluss des einwöchigen TetrArts-Chorseminars die „Spaur-Messe“ von W.A. Mozart erstaufgeführt. Die vierzig Seminarteilnehmerinnen, unter ihnen der Organisator, Bgm. Franz RAGGER, mit dabei auch Amtsleiter Thomas Schurian konnten unter der Leitung von Manuel Schuen das Erlernte in beeindruckender Weise vorstellen.

Unterstützt von den vier Solisten

  • Andrea Pongratz (Sopran)
  • Martina Weingartmair (Alt)
  • Markus Krainz (Tenor)
  • Christoph Murke (Bass)

sowie einem Ensemble des Kärntner Sinfonieorchesters (Konzertmeister Orfej SIMIC) führten die Akteure die Messbesucher in „höhere Sphären“.

Viele der Seminarteilnehmerinnen sagten nach der Messe spontan ihr Kommen im nächsten Jahr zu. Manuel SCHUEN ist es gelungen, aus teilweise „blutigen“ Laien einen Chor zu formen, dem es auch gelingt, diese sehr anspruchsvolle Messe überzeugend und mit Bravour vorzubringen.

IMG_8895_01

Bilder vom Chorkonzert, Chorseminar und der Spaur Messe

Mitschnitte vom Chorkonzert und der Spaur Messe



















 

 

 

 

 

AusTrio_01

Großartiges Eröffnungskonzert der TetrArts Maria Rain 2012

Unter dem Motto „FRÜHLINGSIMPRESSIONEN“ präsentierten sich am 11. Mai 2012 Maria Rainer Künstler – das Austrioensemble – mit Orfej Simic (Violine), Eva Simic-Nemeth (Violoncello) und Roman Pechmann (Akkordeon) dem Publikum beim Eröffnungskonzert der Tetrarts Maria Rain 2012.

Den Zuhörern wurde feinste Kammermusik berühmter Komponisten geboten. Am Programm standen Werke von Antonio Vivaldi, Gioacchino Rossini, Igor Jakuschenko, Vittorio Monti, Pavel Baranek und einem der großartigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, Astor Piazzolla. Die Musik von Astor Piazzolla wurde  mit großer Begeisterung, Liebe und Respekt vor seinem Schaffen hervorragend interpretiert. Es gelang dem Ensemble mit Überzeugung dem Publikum die wunderbare Welt des Tango Nuevo  zu vermitteln.

Der Tango war seinem Ursprung nach Ausdruck verschiedenster Emotionen und Bedürfnisse, die Auswanderer aus Europa und Afrika in der Neuen Welt, auf der Suche nach Glück und besserem Leben, in ihre Art des Musizierens übertragen hatten. Heimweh, Verzweiflung, verbotene oder unglückliche Liebe, Höhen und Tiefen im Leben, Abenteuerlust – das ist nur ein Teil dessen, was sowohl damals als auch heute Menschen in allen Breitengraden empfinden und weswegen Tango als Musikgattung überall und von vielen verstanden, geliebt und gelebt wird. Tango Nuevo ist kaum tanzbar, er hat viele Elemente neuer Musik (Einfluss von Strawinsky und Bartok), des Jazz und der argentinischen Volksmusik und verlangt vom Zuhörer hohe Konzentration. Mit voller Überzeugung, unfehlbarer musikalischer Intuition und kompositorischem Können hat Piazzolla unmissverständlich einen eigenen künstlerischen Fingerprint in der Musikgeschichte hinterlassen. Von seinen Werken, die sinnlich, traurig,gleichzeitig aber voll Lebenslust und Energie sind, ließen sich viele bedeutende klassische und Jazz-Musiker beeinflussen, aber auch das Maria Rainer Konzertpublikum im höchsten Maße begeistern.

Mit diesem Eröffnungskonzert ist es unseren Maria Rainer Künstlern gelungen, die musikalische Vielfalt, die sie durch ihre Musik zum Ausdruck bringen, in die Herzen der Konzertbesucher zu übertragen.